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Low-Code/No-Code oder TYPO3? Einfach erklärt: Was ist wirklich sinnvoll für Ihre Website?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine neue Firmenwebsite. Früher musste man entweder teure Programmierer beauftragen oder stundenlang mit Baukästen kämpfen. Heute gibt es zwei große Lager:

  1. Low-Code / No-Code-Tools – das sind Baukästen im Internet, bei denen Sie fast alles per Drag & Drop zusammenziehen können. Beispiele: Webflow, Bubble, Framer, Wix Studio, Softr oder Microsoft Power Apps.
  2. TYPO3 – ein echtes Content-Management-System (CMS), das viele große Firmen nutzen. Man kann vieles per Mausklick machen, aber bei komplizierten Sachen hilft ein Entwickler mit ein bisschen Code nach.

Viele denken jetzt: „Low-Code/No-Code ist doch super schnell und billig – warum noch TYPO3 nehmen?“ Hier die ehrliche Antwort für Leute, die nicht täglich mit Websites zu tun haben.

Wie sieht es in der Realität wirklich aus?

Was Low-Code/No-Code wirklich gut kann

  • Sie sehen sofort, wie die Seite später aussieht, wie bei PowerPoint auf Steroiden.
  • Eine einfache Firmenwebsite oder eine Landingpage kann in ein paar Tagen fertig sein.
  • Kein Programmierer nötig, Marketing-Mitarbeiter oder Chefs können viel selbst machen.
  • Oft günstiger Start: Monatliche Gebühr statt teurer Entwicklerstunden.
  • Super für: kleine Firmen, Startups, schnelle Kampagnen-Seiten, interne Tools oder wenn Sie nur eine schöne Visitenkarte im Netz brauchen.

Wo Low-Code/No-Code schnell an Grenzen stößt

  • Sobald Sie mehrere Sprachen, verschiedene Standorte, einen Onlineshop mit Warenwirtschaft oder komplizierte Formulare brauchen → wird es teuer oder gar nicht mehr möglich.
  • Sie sitzen fest beim Anbieter („Vendor Lock-in“): Die Seite exportieren und woanders hinziehen? Meist schwierig oder unmöglich.
  • Bei viel Besuchern oder sehr speziellen Wünschen steigen die Kosten oft stark.
  • Datenschutz & Sicherheit: Manche Plattformen sind nicht so streng wie deutsche Standards (DSGVO, BFSG).
  • Langfristig: Wenn die Firma wächst, muss man oft doch umbauen und das wird teurer als von Anfang an richtig zu planen.

 

Kurz gesagt: TYPO3 braucht meist am Anfang mehr Planung und etwas Entwickler-Hilfe – aber danach läuft es stabil, günstig und wächst mit Ihnen mit.

Kurzer Vergleich auf einen Blick

  • Brauchen Sie in 2 Wochen eine schöne One-Page-Website? → Low/No-Code
  • Wollen Sie eine professionelle Firmenwebsite, die in 3–5 Jahren noch top ist und mitwächst? → meist TYPO3
  • Haben Sie Angst vor hohen laufenden Kosten oder dass Sie später alles neu machen müssen? → TYPO3
  • Wollen Sie alles selbst ohne externe Hilfe machen? → Low/No-Code (solange es einfach bleibt)

Die Vorteile von TYPO3 finden Sie hier.

Fazit – ganz einfach formuliert

Low-Code/No-Code ist wie ein schickes Fertighaus: schnell drin, günstig am Anfang, sieht toll aus.

TYPO3 ist wie ein Massivhaus: dauert länger beim Bauen, kostet erst mehr, aber hält 20+ Jahre, lässt sich beliebig umbauen und wird mit der Zeit nicht teurer.